Babytagebuch 7.Eintrag

Veröffentlicht am Freitag, 1 Mai, 2009 um 11:37 von admin.
Kategorien:Babytagebuch.

Eintrag 7, 29.02.2009 Was haben wir heute gemacht

Heute hatte ich eine Freundin zu Besuch und wir haben die Wand von Babys Zimmer mit verschiedenen Tierchen und einem tollen Prinzessinnen Schloss angemalt. -Alles für meine kleine Prinzessin. -Ab und zu musste ich mal eben aus dem Zimmer raus. Um die Pinsel abzuwaschen oder anderen Krams zu tun. Normalerweise ließ sich Baby von anderen beruhigen, aber dieses Mal nicht.  Sobald ich außer Sichtweite war, fing sie an zu weinen, aber wie.
Beim PEKIP am Dienstag fragte ich die Dame die das leitet wieso sie dieses tut und was ich tun kann. Ich erfuhr, dass das eine völlig normale Reaktion sei, also keine Panik, und das alle Babys zu fremdeln anfangen so ab dem 6 Monat. Manche natürlich früher und andere später, wie bei allen anderen Sachen auch, seien es die Zähne oder das krabbeln… Ist ja, Gott sei Dank, keiner gleich. Mir wurde erklärt, dass Baby eine echte Verlustangst durchlebt und Angst davor hat von der Mutter alleingelassen zu werden.
Ich würde mein Baby nie alleine lassen, aber für ein paar Minuten aus dem Zimmer gehen oder jemanden anderes mein Baby auf den Arm geben ging eigentlich immer, bisher ohne Probleme. Und durch die vielen Sachen die ich mit der kleinen Maus mache haben wir wirklich viel Kontakt zu vielen verschiedenen Leuten. Naja,  ich erfuhr das man den Kontakt zu anderen auch nicht erzwingen soll, (das heißt: bei jemand anderen auf den Arm sein oder Jemand der mal eben auf sie aufpasst)  da das Baby Geborgenheit und Sicherheit, also die Mama, braucht. Das soll ein Auftakt zu einem neuen Entwicklungsschub sein. -Entwicklungsschub, ach wie mein Mann dieses Wort liebt… da rennt er rückwärts wieder aus der Tür raus, dank eines bestimmten Buches über die verschiedenen Entwicklungsstadien. -Also zurück zur Mutter!
Ich habe verstanden, dass man die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachten sollte. Wenn andere gekränkt sind, da das Baby sie anschreit sollte man nicht Rücksicht auf die nehmen und die trösten oder sogar noch ermutigen das Geschrei auszuhalten, sondern man sollte Rücksicht auf das Baby nehmen.  Das braucht nun Unterstützung, Sicherheit und Geborgenheit. Etwas forcieren, das tat man zu Omas Zeiten. Heute gibt es ganz andere wissenschaftliche Erkenntnisse, vor allem was die Psychologie betreffen.

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