Kinder und Jugendliche

Veröffentlicht am Freitag, 1 Mai, 2009 um 5:00 von admin.
Kategorien:Allgemein.

Ernährung, Freizeit und Schule.

Das könnte eine Antwort auf die Frage sein, was uns bei Kindern und Jugendlichen am meisten beschäftigt. Andere werden sicher eher die Pubertät und ganz allgemein die Gesundheit in den Vordergrund stellen. Das zeigt aber nur wieder, wie vielschichtig unser Leben ist. Fragen und Antworten, Probleme und Lösungen, Interessen und Belangloses, alles liegt im Auge des Betrachters und die Gewichtung ist immer von der aktuellen Situation abhängig. Da dies aber keine Philosophie-Seite ist, haben wir uns dennoch ein paar Beispiele herausgegriffen. Eben Ernährung, Freizeit und Schule.

Schule

Schulbus

Wir, die Erwachsenen, glauben leicht: Nur das was wir tun um Geld zum Überleben zu verdienen sowie das Versorgen einer Familie sei Arbeit. Das ist schlicht und einfach falsch.

Was macht Arbeit aus ? Die Bezahlung ? Die Dauer der Tätigkeit ? Auch diese philosophische Frage wollen wir Anderen überlassen.

Für ein Kind ist morgens aufstehen, frühstücken, zur Schule gehen und danach Hausaufgaben machen, Arbeit. Ein Kind identifiziert sich im allgemeinen mit der Schule und seiner Leistung in eben dieser. Diese Arbeit muss genauso gewürdigt werden wie die gute Präsentation vor dem Vorstand oder das gelungene Gala-Dinner für die 50 besten (Geschäfts-) Freunde.

Schule besteht aus vielen großen und kleinen Problemen und Freuden.

Zum Beispiel: Freunden und Sport aber auch Noten und Gruppenzwang.

Diese vielen kleinen Kämpfe und Erfolge müssen von uns als Eltern begleitet werden, aus der Nähe oder aus der Ferne. Genau so wie es unser Kind gerade braucht. Das ist nicht für jeden gleich und es gibt auch kein Patentrezept. Allein die Tatsache, dass Sie diesen Text lesen, zeigt, Sie beschäftigen sich mit dem Wohlergehen Ihres Kindes bzw. Ihrer Kinder. Nur dieses beschäftigen führt zu einem Verständnis unseres Nachwuchses. Vertrauen entsteht bei einem Kind durch das verstehen von uns Erwachsenen.

Ernährung

Baby essen

Essen muss gelernt werden.

Jetzt könnte man meinen: Ja im Baby-Alter. Falsch! Wir müssen als Neugeborene nicht lernen zu saugen, wir können es schon von Geburt an. Zugegeben, wir lernen im ersten Lebensjahr andere Arten von Nahrung zu essen und zu verwerten. Gemeint ist aber das richtige und gesunde Essen als Lebenseinstellung.

Die Süßigkeiten von Oma sind nicht giftig, in Maßen sind sie absolut eine Bereicherung unseres Lebens. Nur, wie soll sich ein Kind, das mit vier Jahren schon drei bis vier mal in der Woche beim Burgerbräter um die Ecke sein Mittagessen einnimmt und an den anderen drei Tagen Pizza aus der Tiefkühltruhe isst, natürlich und selbständig gesund ernähren? Es geht nicht. Wir müssen wie alle Verhaltensweisen unseren Kindern auch das Essen als Teil der Erziehung weiter geben. Nicht als „Du darfst nicht“ und „Du musst“ sondern durch vorbildhaftes Verhalten.

Freizeit

Spielplatz

Was genau ist Freizeit? Die Freizeit ist ein weites Feld. Für den einen ist es das Umgraben des Gartens (vermutlich für nicht viele Jugendliche), für den anderen ist es mit einem Buch auf dem Bett zu liegen (schon eher) und für den Dritten ist es eine Runde Counter-Strike spielen.

Es stellt sich aber die Frage, wie man als Eltern die „Pflichttermine“ der Woche einordnen muss. Ist die Ballettstunde wirklich Freizeit, wenn Mama ihren eigenen Ehrgeiz damit befriedigt ? Oder ist das Fußballspiel, mit Papa als Coach, wirklich ein Moment der Erholung für einen kleinen Jungen? Natürlich sind das Ausnahmen, wir würden unseren Kindern so etwas natürlich nicht antun.

Wenn Kinder und Jugendliche freiwillig und auf eigenen Wunsch ein Hobby ausüben, ist es sicher Erholung. Werden sie von uns dazu genötigt oder auch nur unterbewusst dazu gedrängt, ist es ein Teil ihrer „Arbeit“.

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